Pergamenthaut nennt man Haut, die mit den Jahren sehr dünn, trocken und verletzlich geworden ist. Sie knittert leicht, wirkt stellenweise fast durchscheinend und reagiert empfindlich auf den kleinsten Druck. Pergamenthaut betrifft vor allem reife Haut, kann aber auch andere Ursachen haben. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie sie entsteht, woran Sie sie erkennen und worauf es bei der besten Creme bei Pergamenthaut ankommt.

Was ist Pergamenthaut?

Pergamenthaut ist Haut, die an Dicke, Elastizität und Lipiden verloren hat. Sie fühlt sich dünn und trocken an, und wenn man sie zusammenschiebt, bilden sich feine Knitterfalten wie bei dünnem Papier. Am häufigsten zeigt sie sich an Handrücken, Unterarmen, Dekolleté und im Gesicht.

Woran Sie Pergamenthaut erkennen

  • Dünn und durchscheinend: Feine Blutgefäße schimmern durch die Haut.
  • Feine Knitterfalten: Die Haut knittert, wenn man sie zusammenschiebt.
  • Trockenheit: Die Haut fühlt sich rau an und spannt.
  • Empfindlichkeit: Sie reagiert schnell auf Reibung, Hitze oder Kälte.
  • Verletzlichkeit: Blutergüsse und kleine Verletzungen entstehen leichter und heilen langsamer.

Was sind die Ursachen von Pergamenthaut?

  • Alter: Mit den Jahren verliert die Haut Kollagen, Elastin und Fettgewebe und wird dünner.
  • Wechseljahre: Der sinkende Östrogenspiegel beschleunigt den Kollagenabbau spürbar.
  • UV-Licht: Jahrzehnte Sonnenbelastung schädigen das Stützgewebe der Haut, vor allem an Händen und Gesicht.
  • Langfristige Cortison-Anwendung: Cortisoncremes oder -tabletten können die Haut bei langer Anwendung dünner machen. Sprechen Sie bei Verdacht mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab.
  • Veranlagung: Manche Menschen haben von Natur aus dünnere Haut.

Was hilft bei Pergamenthaut?

Vollständig rückgängig machen lässt sich Pergamenthaut nicht. Die richtige Pflege stärkt sie aber spürbar, schützt sie und verbessert ihre Widerstandskraft:

  • Lipide auffüllen: Reichhaltige Pflanzenöle und Sheabutter gleichen den Fettmangel aus und stärken die Schutzbarriere.
  • Feuchtigkeit binden: Hyaluronsäure und Feuchtigkeitsbinder halten die Haut geschmeidig.
  • Dichte unterstützen: Wirkstoffe wie der Milchpeptid-Komplex MPC, der MBR FibroBoost Complex oder pflanzliche Stammzellen unterstützen die Hautstruktur.
  • Schützen: täglich Sonnenschutz, Handschuhe bei Haus- und Gartenarbeit und ein behutsamer Umgang mit der Haut.
  • Sanft sein: lauwarmes Wasser, milde Reinigung und keine aggressiven Peelings.

Mehr über die Schutzfunktion der Haut erfahren Sie in unserem Ratgeber Hautbarriere stärken.

So finden Sie die beste Creme bei Pergamenthaut

Die beste Creme bei Pergamenthaut ist die, die zu den Bedürfnissen Ihrer Haut passt. Achten Sie auf diese Kriterien:

  • Reichhaltige Textur mit Pflanzenölen und Lipiden
  • Barrierestärkende Wirkstoffe, die vor Feuchtigkeitsverlust schützen
  • Wirkstoffe für Dichte und Festigkeit
  • Gute Verträglichkeit für empfindliche Haut

Diese Cremes erfüllen die Kriterien:

  • CytoLine Cream 100: mit dem Milchpeptid-Komplex MPC, Sheabutter, Avocadoöl und Hyaluronsäure. Gibt dünner Haut mehr Dichte und Widerstandskraft.
  • Cream Extraordinary: mit 1 % FibroBoost Complex, Mandel-, Jojoba- und Arganöl. Für sehr trockene Haut mit hohem Lipidbedarf.
  • THE BEST Face Extra Rich: die extra reichhaltige Formel mit FibroBoost Complex, Pentavitin und Pflanzenölen. Unsere reichhaltigste Pflege für sehr anspruchsvolle, reife Haut.
  • Premium Face Cream: die reichhaltige 24-Stunden-Creme mit pflanzlichem Stammzellkomplex, Squalan, Olivenöl und Mariendistelöl. Unterstützt die Struktur lipidarmer Haut.

Weitere reichhaltige Pflege finden Sie in unseren Kollektionen Gesichtscreme ab 60 und Gesichtscreme für reife Haut.

Pergamenthaut an den Händen

Besonders häufig sind die Handrücken betroffen, weil sie ständig Sonne, Wasser und Reinigungsmitteln ausgesetzt sind. Handpflege mit Lipiden und Urea wie THE BEST Hand oder das Hand Treatment schützt und stärkt die dünne Haut. Mehr finden Sie in unserer Kollektion Körperpflege.

Ihre Pflegeroutine bei Pergamenthaut

  • ÖFFNEN: das Gesicht mit lauwarmem Wasser und einem milden Reiniger säubern. Sanfte Formeln finden Sie in unserer Kollektion Pflege für empfindliche Haut.
  • VERSORGEN: ein feuchtigkeitsspendendes Serum auftragen, etwa das CytoLine Concentrate 100 mit MPC.
  • SCHLIESSEN: eine reichhaltige Creme wie die CytoLine Cream 100 großzügig auftragen, auch auf Hals und Dekolleté.
  • Tagsüber: Dünne Haut ist besonders UV-empfindlich. Schützen Sie sie täglich mit unserer Sonnencreme fürs Gesicht.

Häufige Fragen zur Pergamenthaut

  • Welche ist die beste Creme bei Pergamenthaut?
    Eine reichhaltige Creme mit Lipiden, Feuchtigkeitsbindern und Wirkstoffen, die die Dichte der Haut unterstützen. Die CytoLine Cream 100 und die Cream Extraordinary sind eine gute Wahl. Welche besser passt, hängt davon ab, wie trocken Ihre Haut ist.
  • Kann man Pergamenthaut rückgängig machen?
    Nicht vollständig. Mit konsequenter Pflege wird die Haut aber spürbar widerstandsfähiger, glatter und besser mit Feuchtigkeit versorgt.
  • Was tun bei Pergamenthaut durch Cortison?
    Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bevor Sie Medikamente verändern. Eine reichhaltige, barrierestärkende Pflege kann die Haut begleitend unterstützen.
  • Ab welchem Alter entsteht Pergamenthaut?
    Meist ab etwa 60, nach den Wechseljahren oder bei starker Sonnenbelastung oft auch früher.
  • Was sollte ich bei Pergamenthaut vermeiden?
    Aggressive Peelings, scharfe Reiniger, sehr heißes Wasser und kräftiges Trockenreiben. Tupfen Sie die Haut sanft trocken und schützen Sie sie vor Verletzungen.

Mehr zur reifen Haut erfahren Sie in unseren Ratgebern Schlaffe Haut im Gesicht und Beste Anti-Aging-Creme.